Fragen und Antworten zur Absage

Warum eine Absage – und nicht eine Verschiebung?
Eine Verschiebung haben wir eingehend geprüft. Ein Ausweichdatum Mitte Juli war bereits reserviert. Die aktuelle Lage rund um das Coronavirus lässt aber den Schluss zu, dass die Durchführung eines Grossanlasses auch im Juli nicht erlaubt sein wird. Das Bundesamt für Gesundheit hat letzte Woche mitgeteilt: «Gemäss Bundesrat wird es unwahrscheinlich sein, dass Grossveranstaltungen vor Ende Juli 2020 wieder stattfinden können.»

Welche finanziellen Folgen hat die Absage?
Einen konkreten Betrag können wir noch nicht nennen. Klar ist aber bereits jetzt: Der finanzielle Schaden ist gross.

Hat man eine Versicherung, die den Schaden bezahlt?
Nein. Einerseits wäre eine solche Versicherung mit erheblichen Prämienkosten verbunden gewesen, anderseits würde die Versicherung im Falle einer globalen Pandemie nicht zahlen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Ausbreitung des Coronavirus als globale Pandemie bezeichnet, somit entfällt eine Versicherungsdeckung.

Wie geht es nun weiter?
Wir werden unsere Partner (Sponsoren, Spender, Lieferanten etc.) in den nächsten Wochen kontaktieren. Das Ziel ist, eine für alle Seiten tragbare Lösung zu finden.

Wie kann ich vorgehen, wenn ich bereits ein Ticket gekauft habe?
Ein Formular mit weiteren Informationen zur Rückforderung des Ticketpreises war bis Ende Juni auf dieser Webseite aufgeschaltet. Wir sind allen sehr dankbar, die auf die Rückforderung verzichten. So helfen Sie mit, den Schaden für die beteiligten KMU und Lieferanten in Grenzen zu halten.

Gab es das bereits einmal, dass ein Emmentalisches Schwingfest abgesagt werden musste?
Seit 100 Jahren hat das Emmentalische Schwingfest immer stattfinden können. Auch während des Zweiten Weltkrieges. 1941 zum Beispiel ging das «Emmentalische» in Trub über die Bühne. Im Festführer von damals lesen wir nach, dass wegen des Brennstoffmangels keine Postauto-Extrakurse nach Trub angeboten werden konnten. Stattdessen setzten die Organisatoren Pferdefuhrwerke ein, um die Besucher am Bahnhof Trubschachen abzuholen. Der Publikumsaufmarsch war gewaltig.