Samuel Wittwer: „Schön, dass es noch Menschen gibt, die Berge versetzen“

Welches sind die momentanen Aufgaben in deinem Ressort?
Die Planung der An- und Rückreise sowohl des Individualverkehrs wie auch der Besucher, die den öffentlichen Verkehr nutzen. Ebenfalls hat die Planung des Shuttledienstes Priorität. Weiter ist das Sicherheitskonzept in Arbeit und wir stehen mit verschiedensten Partnern in Kontakt, die ihren Anteil für ein gutes Gelingen des Festes leisten werden. Zum Beispiel Feuerwehr, Sicherheitsdienst, Vertreter der BLS et cetera.

Was ist deine Motivation, dieses Ehrenamt auszuführen?
Am „Emmentalischen“ 2018 in Zollbrück hatte ich bereits das gleiche Ressort. Ich konnte dabei zahlreiche Erfahrungen sammeln und habe viele hilfsbereite Menschen kennengelernt. Die Feststellung, dass es noch Menschen gibt, die Berge versetzen – aus Zugehörigkeit zu einem Verein oder aus Stolz am Mithelfen und dies alles ohne Entgelt -, hat mich sehr gefreut. Es erfüllte mich mit Stolz, einen kleinen Anteil an der Durchführung eines solchen Festes geleistet zu haben. Nun hoffe ich, dass ich im Sommer auf ein gleich positives Fest zurückblicken darf und meinen „Rucksack“ mit noch mehr Erfahrungen und Bekanntschaften bestückt haben werde.

Welchen Bezug hast du zu Trubschachen?
Ich wohnte bis zur ersten Klasse in Trubschachen, danach sind wir mit der Familie weggezogen. Nun habe ich selber eine Familie und wohne seit zwei Jahren wieder in Trubschachen.

Wer ist dein Lieblingsschwinger?
Ich mag alle Schwinger mit einem aktiven und fairen Schwingstil.

Worauf freust du dich am Fest?
Auf das schöne Wetter… 😊 Nein, Spass beiseite… Ich freue mich darauf, dass wir alle zusammen unter der Mithilfe von zahlreichen freiwilligen und stillen Schaffern überhaupt ein solches Fest durchführen können.

Wie würdest du dich als Mensch beschreiben?
Respektvoll und hilfsbereit.

Worauf kannst du nicht verzichten?
Auf meine Familie, auf den Ausblick von einem Emmentaler „Hoger“ und auf das gesellige Beisammensein.

Vervollständige bitte folgende Sätze:

Schwingen ist für mich…
….ein Stück Heimat und Tradition und die Faszination vom Kampf „Mann gegen Mann“.

Am Schwingfest und Jodlertreffen trifft man mich…
…irgendwo im Hintergrund.

Für Trubschachen 2020 wünsche ich mir…
…schönes Wetter, gute Stimmung sowie eine unfall- und zwischenfallfreie Zeit.

Fragen: Vanessa Bigler