Emmentalisches 1958 in Trub

  • Kurt Schild gegen Gottfried Haueter.
  • Insgesamt traten 200 Schwinger an.
  • Hansueli Gasser stellte im Schlussgang.

Das Emmentalische Schwingfest vom 8. Juni 1958 sei „in jeder Beziehung ein prächtiger Volksanlass gewesen“ und werde „ehrenvoll in die Verbandsgeschichte eingehen“, schrieb das Emmenthaler Blatt. Am Nachmittag waren 3500 Zuschauer auf dem Festplatz und verfolgten die Arbeit der 200 Schwinger sowie die „ansprechende Unterhaltung“ des Jodlerklubs Trubschachen und der Alphörnbläser Wüthrich/Krähenbühl.

Das Wetter spielte ebenfalls mit. Oder, wie der Korrespondent der Schwingerzeitung poetisch festhielt: „Nachdem die letzten Tage vor dem Fest gehörig mit Regengüssen bedacht wurden, vermochten sich die Wolken bis zum Sonntagmorgen in die Höhe zu schwingen, ja sie verschwanden nach und nach und schon zum Anschwingen entbot die Sonne ihren warmen Gruss, der für den ganzen Tag Geltung hatte.“

Viel bewundert wurde auch der Gabentempel im Wert von über 13’000 Franken. Diese für die damalige Zeit enorme Summe beweise, „dass die Bevölkerung mit den Schwingern eng verbunden ist“, hielt das Emmenthaler Blatt fest.

Den Festsieg teilten sich Hansueli Gasser (Ersigen), der im Schlussgang stellte, und Werner Lüthi (Gasel). Bester Einheimischer war Hans Beer aus Kröschenbrunnen, der sich über den vierten Rang freuen konnte.

Text: Markus Zahno
Bilder: Schwingerzeitung, Sportalbum.ch